menschliche Zellen erzeugen Energie

Walter Häge beschreibt in seinem Internet-Artikel "Der Weg des Fritz-Albert Popp", wie der Physiker Dr. Fritz Popp zu der Enteckung kam, daß unser Körper Licht produziert; und damit messbare Energie.

Auszug

Licht, also elektromagnetische Wellen im sichtbaren Bereich, sind die Informations-träger, die “Botenstoffe” im Organismus. “Seine eigenen Zweifel an der Existenz von Licht in den Zellen wurden eines Tages auf recht sonderbare Weise ausgeräumt. Popp, der sich inzwischen habilitiert hatte und eine Reihe von Diplomanden und Doktoranden betreute, hörte von einem Seminarteilnehmer, daß im menschlichen Körper pro Sekunde zehn Millionen Zellen sterben. An der Richtigkeit dieses enormen Zellverlustes, so ergab die Überprüfung, konnte kein Zweifel bestehen. Tatsächlich erneuerte sich bei der Maus das gesamte Körpergewebe alle paar Monate, beim Menschen alle paar Jahre. Diese Zahl ließ dem Physiker keine Ruhe mehr.
Gehen wir von einem angenommenen Optimum aus. Danach müßten sämtliche Zellen vom Absterben jeder Zelle des Organismus, zu dem sie gehört, in einer so kurzen Zeitspanne informiert werden, daß sie Voraussetzungen für den Ersatz treffen können.
Für den Zellverband bedeutet das: Bei einem Zellverlust von zehn Millionen pro Sekunde muß der gesamte Verband mindestens jeweils innerhalb einer millionstel Sekunde informiert werden, um den Tod jeder Zelle einzeln zu registrieren. Da die Entfernung vom Ort des Todes bis zu jeder beliebigen informierten Zelle im Durchschnitt etwa einen Meter beträgt, muß das Signal, das die Botschaft vermittelt, mindestens einen Meter pro zehnmillionstel Sekunde zurücklegen. Das ist praktisch Lichtgeschwindigkeit. Es ist auf keinen Fall die Geschwindigkeit eines chemischen Botenstoffes. Die langsame Diffusionsgeschwindigkeit eines chemischen Übermitt-lungsstoffes würde, wie Popp schätzte, noch nicht einmal ausreichen, um in der geforderten Zeit die Nachbarzelle zu informieren.(11)

Versuche, die KASNATSCHEJEW, der Direktor des ‘Instituts für Klinische und Experimentelle Medizin der Sibirischen Abteilung der Sowjetischen Akademie für Medizin’ in Nowosibirsk nach den Recherchen von M.Bischof machte, gaben mit Anlaß für Popp herauszufinden, was es mit diesem Licht in den Zellen auf sich hat. Die russischen Forscher “hatten festgestellt, daß normale und gesunde Zellen einen mehr oder weniger konstanten Strom von Photonen ausstrahlen. Sobald nun aber ein Virus in die Zelle eindrang, veränderte sich die Ausstrahlung abrupt: Es gab einen heftigen Strahlungsausbruch, dann völlige Funkstille, einen erneuten Ausbruch, wieder ein Aufhören der Strahlung und schließlich ein langsames Abklingen der Strahlung in mehreren Wellen bis zum Tod der Zelle. Die Russen schrieben dazu, daß sie dieser Vorgang ‘fast an Schmerzensschreie eines Tieres erinnert’.”(12)
Durch Popps Kontakt mit dem Heidelberger Krebsforschungsinstitut und einer finanziellen Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft, mit welcher er einen Photomultiplier bauen sollte, um den Nachweis für seine Theorien anzutreten, ...

... Inzwischen erschien auch sein erstes Buch: “So könnte Krebs entstehen” (13)
“Weil die Physik die kleinsten Teilchen des Lichts Photonen nennt, gab Popp dem Licht der lebenden Zelle den Namen Biophotonen.

... die “ultraschwache” Lichtstrahlung aus lebenden Zellen....
Das Licht aus den Zellen ist ein universelles Phänomen, das trotz seiner geringen Intensität wesentliche Prinzipien der biologischen Evolution zu entschlüsseln gestattet. Vielleicht ist es sogar eben diese geringe Intensität, die uns hier den Weg ebnet zu einem besseren Verständnis der Biologie.
Zellwachstum, das Krebsproblem, auch die dringlichsten Fragen der Arzeneimittelforschung, Probleme der Ernährungswissenschaften, der Umweltforschung und das Wesen der Krankheiten an sich erhalten plötzlich einfache und verständliche Bezüge. Uns wird bewußt, daß die Evolution selbst ein Bewußtseinsproblem ist, das wir aktiv mitgestalten, in dem wir miteinander verwoben sind.”(17)
Wie ist nun diese ultraschwache Zellstrahlung, dieses Licht in den Zellen nachzuweisen? Lassen wir Dr. Popp dazu selbst zu Wort kommen:
“Unser Auge, das empfindlichste Lichtmeßgerät, das es gibt und überhaupt geben kann, vermag sicher jedes einzelne Photon wahrzunehmen, aber nur dann, wenn sich dieses Sinnesorgan lange genug an die Dunkelheit gewöhnt hat. Eulen übertreffen den Menschen noch an Auflösungsvermögen und an Sicherheit. Sie können geringere Kontraste erkennen, da sie auf Nachtsicht eingestellt sind und ihre Beute über die wenigen verräterischen Lichtquanten wahrnehmen, die die Beutetiere vom Streulicht ihrer Umgebung abheben. Eulen könnten uns so vermutlich einiges über den Zusammenhang von Fleischqualität und Lichtemission berichten.”(18).
Der Physiker Popp hat nebenbei auch das uralte Rätsel der Biologie gelöst, wieso die nächtlichen Beutejäger, insbesondere die Eulen, ihre Beutetiere in pechschwarzer Nacht aus relativ großen Entfernungen sehen und diese absolut zielsicher ansteuern können: Die Jäger sehen die ultraschwache Zellstrahlung der Beutetiere, jene Lichtquanten, durch die sich das Tier von seiner Umgebung abhebt. Das Beutetier “strahlt” sozusagen in der finsteren Nacht.
... “Im Tageslicht hat unser Auge die extrem hohe Sensitivität, die es im Dunkeln erreichen kann, freilich nicht. Pro Sekunde treffen im Dunkeln milliardenmal Milliarden (10 hoch 18) Photonen auf die Pupille. Würden die beiden Blätter (19) technisch genutzt, dann ließe sich pro Reflexion das Licht genau einmal ein- oder ausschalten und so jeweils zu einer “Ja-Nein”-Entscheidung modulieren. Das entspricht pro Reflexion der Informationseinheit von einem bit. Mit anderen Worten: mit dem guten Blatt könnten 3X10 hoch 11 bit übertragen werden, mit dem schlechten 6x 10 hoch 10. In der Rundfunk- und Fernsehtechnik entspricht diese Information Nachrichten von einigen Stunden Sendezeit. Erstaunlich, was ein einzelnes Blatt dem Organismus alles sagen kann! (20)
Für Eulen ist das bereits zuviel. Das menschliche Auge aber kann sich auch diesen Lichtverhältnissen anpassen, so daß man nicht weiß, ob man die extrem hohe Empfindlichkeit oder die extrem gute Anpaßbarkeit des Auges mehr bewundern soll. Trotz aller technischen Fortschritte in den letzten 50 Jahren gelang es bis heute nicht, den idealen Detektorfähigkeiten biologischer Systeme auch nur annähernd Vergleichbares entgegenzusetzen. Das beste, das den Physikern bisher einfiel, sind Photonenvervielfacher (Photomultiplier), die das Licht auf eine photoempfindliche Schicht auftreffen lassen.
Daß ein solches Gerät nicht die extreme Sensitivität des Auges erreicht, ist der hohen elektrischen Spannung von mindestens tausend Volt anzulasten, die man für den Betrieb anzulegen hat....

... Theoretisch mußte das Lichtmeßgerät eine Kerzenflamme aus gut 10 Kilometer Entfernung nachweisen können”. (21) Um den Kerzenvergleich noch zu verdeutlichen: Dieser Photomultiplier oder auch Emissionsphotometer ist so empfindlich, daß er ebenfalls das Licht eines Glühwürmchens in zehn Kilometer Entfernung messen könnte (10 hoch minus 17 Watt).

... Die Frage ist nun, was sich hinter den Lichtsignalen, die alle Lebewesen ausstrahlen, verbirgt. Welcher Art sind diese Informationen? Wie kann unser biologisches System Mensch die Ausgangssignale anderer biologischen Systeme, z. B. das eines Hühnereies empfangen?
Und hier haben wir ein Anwendungsgebiet, das sich überraschend aufgetan hat, die Lebensmittel-Qualitätsanalyse!

Teil 2: Das Interview


Es ist der 10. März 1997, einer der ersten wunderbaren Frühlingstage in diesem Jahr und ich sitze im Technologiezentrum Kaiserslautern jenem Mann gegenüber, der die Lichtabstrahlung lebender Systeme mißt: Dr. Fritz-Albert Popp, unter anderem Vizepräsident des “International Institute Of Biophysics e. V.”.

Häge: “Herr Dr. Popp, wie lange ist schon bekannt, daß lebendige Systeme Wellen abstrahlen?”
Popp: “1920/1923 wurde diese Strahlung von einem Russen namens Alexander Gurwitsch entdeckt. Man kann sagen, daß er die ersten erfolgreichen Experimente zum Nachweis dieser Strahlung gemacht hat. Aber sie wurden zu der damaligen Zeit nicht anerkannt.”

... Häge: “Zurück zu unserem Hühnerei. Können wir ‘Ihre’ Biophotonen als das verstehen, was dieses Ei abstrahlt? Ist das Ihre Entdeckung? Wie kann sich das ein gebildeter Laie vorstellen?”
Popp: “Alle Lebewesen strahlen Licht ab, nach außen, in den Raum hinein.”
Häge: “Dies ist meßbar?”
Popp: “Ja, dies ist meßbar. Da gibt es keine Zweifel mehr. Dies wird auch von den schlimmsten Gegnern nicht mehr bezweifelt. Diese Lichtemission ist immer mit dem Leben verbunden. Stirbt ein System, messen Sie kein Licht mehr.”
Häge: “In welchem Bereich ist dieses Licht angesiedelt?”
Popp: “Zehn hoch fünfzehn Herz. Dies ist im optischen Bereich. Im Bereich von 200 bis 800 Nanometer strahlen alle Systeme Licht ab.”
Die von Popp nachgewiesene Photonen-Abstrahlung aller lebenden Systeme ist eine wissenschaftliche Sensation allerersten Ranges. Die weitere Forschung, nun einmal begonnen, läuft weltweit.  ...






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