Strukturen des Lebens

  • Gruppenbewusstsein    ( Symbiose oder Konkurrenz )


    Wie bereits angedeutet ist das Erkennen der eigenen Muster oder Fremdprägungen ohne die Hilfe anderer Menschen sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich.

    Die Lebensweise der modernen zivilisierten Welt wird beherrscht vom Prinzip der Ausgrenzung, Vereinzelung und Konkurrenz.

    Nehmen wir die Wirtschaft. Konkurrenz herrscht nicht nur unter den Firmen, auch unter den Führungskräften untereinander. Und unter Mitarbeitern untereinander. Jeder gegen jeden.
    Das Ergebnis sind Erfindungen, die unter Verschluss gehalten werden, gute Ideen, die untereinander torpediert werden, Subventionen, die fehlgeleitet werden sowie Stress, Angst um den Arbeitsplatz usw.

    Nehmen wir die Familie. Konkurrenz unter den Partnern. Das Ergebnis sind offene oder verdeckte Machtkämpfe der Ehepartner, Frustation, Enttäuschung und vieles mehr. Die Ehescheidungs-Statistik zeigt dies sehr deutlich.
    Konkurrenz unter den Kindern der Familie. Das Ergebnis ist Kampf um Anerkennung, Musterbildung und der Glaube bei den Kindern, es gäbe keine anderen Wege.

    Nehmen wir die Schule. Konkurrenz unter Kindern der Klasse um die beste Note, die höchste Leistung, das teuerste T-Shirt usw. Das Ergebnis sind Stress, Angst, schlechte Pisa-Studien, randalierende Jugendliche und die anderen uns bestens bekannten Problemchen.

    Nehmen wir die Wissenschaft. Konkurrenz unter den Wissenschaftlern. Das Ergebnis ist Neid, Mißgunst, krampfhaftes "Erfindungen-machen-wollen", Verschweigen von wirklichen Erfindungen, fehlende Zusammenarbeit der Fachbereiche, Subventionsbetrug und vieles mehr. Das alles schadet der wissenschaftlichen Arbeit, in Deutschland ist seit ca. 50 Jahren keine wirklich nennenswerte Erfindung von Weltrang mehr gemacht worden.

    Es könnten an dieser Stelle noch unzählige Beispiele aufgeführt werden. In der Summe führen diese Dinge eben zu den weltweiten bekannten Problemen, weil dem Prinzip der Konkurrenz das entsprechende Gegengewicht fehlt. Weil die Konkurrenz zum alles Beherrschenden wird. Aber die Natur funktioniert nicht so. Und der Mensch ist nun mal ein Teil der Natur.
    Es ist bereits genügend bewiesen worden, daß sich in der Natur überall auch Symbiose findet. Konkurrenz endet in der Natur immer dort, wo sie zum Nachteil der Beteiligten wird. Also immer dann, wenn das Prinzip der Konkurrenz vom vorwärtstreibendes Element der Evolution zum bremsenden Element wird.

    Der Mensch hat diese Tatsache bis jetzt nicht in sein Bewußtsein integrieren können. Zumindest nicht in das Massenbewußtsein. Das Prinzip der Konkurrenz ist in seinem Kern ein Prinzip der Ausgrenzung.
    Dort wo das Konkurrenzprinzip zum bremsenden Element wird, entwickelt sich das Symbioseprinzip zum vorwärtstreibenden Element der Evolution. Das Prinzip der Symbiose ist in seinem Kern ein Prinzip der Integration.

    Die menschliche Gemeinschaft ist, weltweit gesehen, an einem Punkt angekommen, wo das zu stark verdrängte Symbioseprinzip als ausgleichendes Element notwendig wird. Niemand muss das durchsetzen, es setzt sich durch, weil die Natur immer zum Ausgleich drängt. Dieser Prozess hat längst begonnen. Wer sich aufmerksam in der Welt umschaut, wird das bestätigt sehen.

    Das Symbioseprinzip, welches im Kern also auf Integration, zu deutsch Einbindung basiert, wird in den kommenden Jahren die Bedeutung von Gruppen in einem nie gekanntem Maße anheben. Der Mensch ist ein Gruppenwesen. Seine eigentliche Stärke, die Gruppenarbeit oder Zusammenarbeit oder Integration oder Einbindung konnte er bisher nur sehr spärlich verwirklichen. Und das auch nur im materiellen oder körperlichen Bereich. Als neue Komponente kommt zunehmend die Zusammenarbeit im Bewusstseinsbereich zum Tragen. Auch das kann jeder sehen, der sich aufmerksam in der Welt umschaut. Wer weiterhin zu stark am Konkurrenzprinzip festhält, wird sich in den nächsten Jahren selbst aus dem menschlichen Evolutionsprozess aussondern. Kein Mensch wird dies für einen anderen tun können, indem er die heute üblichen Bewertungsmaßstäbe anwendet: "Du bist dafür geeignet, aber Du dort drüben nicht". Niemand wird das festlegen. Niemand kann es festlegen. Nur der jeweilige Mensch selbst. Für sich.

    Damit entscheidet jeder Mensch selbst, welchen Weg er geht: den der ständigen Konkurrenz, der führt immer mehr in die Sackgasse; oder den der Symbiose, der führt in die Zukunft.
    In eine Zukunft, in der Symbiose und Konkurrenz in ausgleichender, natürlicher Weise nebeneinander existieren.

    Indem der Mensch die Gruppenarbeit auf allen Seins-Ebenen forciert, kommt er wieder zu seiner eigentlichen Bestimmung zurück, denn er ist nunmal ein Gruppenwesen. Akzeptiert der Mensch diese Tatsache, kann er seine wahre Stärke ausspielen.

    All die Prozesse der Musterauflösung, der Bewusstseinsbildung, der Entwicklung der Selbstverantwortung und Selbstmacht dienen letztlich nur einem Ziel - menschliche Gruppen zu bilden, die auf der Basis der Integration zusammenarbeiten. Wenn der Mensch das nicht lernen würde, würde er untergehen. Aber er wird es lernen.

    Immer mehr Mensche verstehen das und immer mehr Menschen gehen diesen Weg.
    In solchen Gruppen steht eine gemeinsame Idee, ein gemeinsames Ziel im Mittelpunkt. Niemand hat das Kommando. Auf der Basis von Selbstbestimmung und Eigenverantwortung folgt die Gruppe dem gemeinsamen Ziel. Dabei geht der Einzelne nicht in der Gruppe unter. Genau das Gegenteil tritt ein. Der Einzelne bleibt als individuelles Teil des Ganzen erhalten. Niemand muß sich verbiegen. Jeder geht in seinem Handeln immer nur so weit, wie er es mit seinem Innern vereinbaren kann. Das ergibt eine ungeahnte Lebendigkeit, eine Gruppendynamik, wo Ideen neu geboren werden, wo Freude an der eigenen Arbeit aufkommt usw.

    Wer an Vernetzung zu diesem Thema interessiert ist, schreibt an: bernd.biosystem@web.de - ich möchte bitte keine Zuschriften, in der mir erklärt wird, daß das Alles nicht geht. Es geht. Die Gruppe des Biosystem3000 arbeitet seit Jahren auf dieser Basis. Und es funktioniert. Nur so funktioniert es.





    Die nachfolgenden beiden Textteile von James Redfield kann ich aus eigenem Erleben bestätigen.
    Während des Felixbaus war ein Bauteil aus Kristallglas zu versilbern.
    Wir entschieden uns für eine Methode, die schon vor 200 Jahren zur Spiegelherstellung genutzt wurde. Dabei kommt es sehr genau auf das Mischungsverhältnis an.
    Beim ersten Versuch war der Energiefluss gestört, weil ein Gruppenmitglied ungeklärte Probleme mit sich herum schleppte. Die Versilberung mißlang.
    Nachdem die Gruppe gemeinsam das Problem bearbeitet hatte, gelang die Versilberung.











    Wir konnten die Erfahrung machen, daß es für eine harmonische und
    relativ "musterfreie" Gruppe fast keine Problematik gibt,
    die nicht erfolgreich erörtert werden könnte (mit Ergebnis).

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